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Christoph Zehendner und Manfred Staiger in Concert
Man darf ruhig mehr von Christoph Zehendner erwarten als ein paar nette Liedchen mit eingängigen Refrains: Nach 25 aktiven Jahren auf der Bühne,
nach erfolgreichen Tourneen in Deutschland und im deutschsprachigen Europa (u.a. mit dem Gospelrockchor "Aufwind", mit den Textmusikmitmach-Konzepten
"Begegnungen", "Felsenfest" und "Folgen" und mit seiner Band Z.), nach erfolgreicher Arbeit an Songtexten für Interpreten wie Beate Ling, Andrea
Adams-Frey, Daniel Kallauch, Cae Gauntt oder Johannes Nitsch, hat er sich zu
einem Songschreiber, Interpreten und Entertainer gemausert, dem man gerne zuhört. Die Konzertbesucher, Plattenhörer und Rezensenten sind sich da
spätestens nach seinen letzten beiden Solo-Alben "Auf den Punkt." und
"Sovielzuwenig" oder nach den Konzeptalben "Felsenfest",, "Folgen" und
"Beziehungen" einig.
Zehendner, Jahrgang 61, Ehemann, Vater von zwei Kindern, arbeitet im Hauptberuf als politischer Hörfunkjournalist beim Südwestrundfunk. Seine
Liedtexte sind auf Dutzenden von erfolgreichen CDs vertreten, zehn komplette
Produktionen hat er selbst getextet, außerdem ist er Autor mehrerer Bücher.
Seit Jahren arbeitet er eng mit dem Musikredakteur, Keyboarder, Produzenten und Arrangeur Manfred Staiger zusammen, der viele Zehendner-Texte vertont
hat und Zehendner bei Konzerten, Jugendveranstaltungen und Gottesdiensten am
Keyboard begleitet. Die Konzerte der beiden leben von sparsam instrumentierter Vielfalt: Melodiöse Popsongs, sensible Balladen und freche
Kabaretteinlagen sprechen von Alltag und Liebe, von Krieg und Frieden, von Haben und Hungern, von Gott und der Welt.
Abwechslungsreiche Musik, ausgefeilte Liedertexte und originelle Moderation machen Erfahrungen, Gedanken und Fragen von zwei Christen transparent, die
ohne Pathos, erhobenen Zeigefinger und Frömmeleien auskommen. "Wärme ohne Penetranz" bescheinigte eine große deutsche Tageszeitung dem Entertainer
Zehendner, und eine andere entdeckte "Lieder, die schlichtweg ein Vergnügen
sind."
Flexibilität und ein guter Draht zum Publikum sind typisch für Konzerte von
Christoph Zehendner und Manfred Staiger. Die Zuschauer erleben zwei Persönlichkeiten, die sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen können
oder spontan ihr geplantes Programm über den Haufen werfen. Ob sie den Schönheitswahn parodieren oder vom durch Konflikte und Kriege gefährdeten
"Schalom" singen, ob sie brennende Probleme ansprechen, zum Mitsingen und Mitklatschen einladen oder einen biblischen Bericht nacherzählen - sie
bringen Gedanken und Gefühle nachvollziehbar auf den Punkt und laden zur Identifikation, Auseinandersetzung und zum Gespräch ein.
Dass viele Konzertbesucher begeistert und nachdenklich zugleich nach Hause gehen und sich ganz neu oder zum ersten mal auseinandersetzen mit dem
Glauben an Jesus Christus - das ist oberstes Ziel ihrer musikalischen Arbeit. |